Bin dann mal kurz Wandern

Das Pfingstwochenende ließ ja kaum Regenlücken für eine ausgiebige Aktivität in der Natur. Trotzdem hatte ich am Samstag ein unbändiges Kribbeln in den Beinen, packte den Hund und fuhr ins Voralpenland. Der Wettergott zog auf der kurzen Wanderung alle Register, von Sonnenschein, über Nieseln bis Graupeln und ziemlich scharfem Wind.

Wenn man eine Strecke jedes Jahr, oder gar mehrmals im Jahr geht, sind viele Plätze abgespeichert, wo die eine oder andere vertraute Blume steht. Und so freute ich mich gestern auf das erste Knabenkraut (eine Orchideenart) da rechts oben, am Sonnenhang entlang der Schotterstraße , auf noch nicht ganz aufgeblühte Waldvögelchen (Cephalanthera) entlang des Weges, die hübsche Bergflockenblume unterhalb eines Felsen, weiter oben am Hangrücken auf ganz frischen Bärlauch und die bizarren Blätter des schwarzen Germer (Veratrum niger) und die Primeln, deren Blüten nun zur Neige gehen.

Die großzügigen Wiesen oberhalb der Bauernhöfe sind über und über voll mit bunten Blumen. Voriges Jahr fotografierte ich den wunderhübschen Blumenstrauß. Gestern habe ich wieder Blumen für einen bunten Strauß zusammengetragen. Siehe da, Nelken, Akelei, Storchenschnabel, Glockenblumen, und vielerlei andere Wiesenblumen finden sich auch in meinem jetzigen Frühlingsblumenstrauß wieder. Ich hatte eigentlich angenommen, dass die Vegetation heuer – bedingt durch den milden Winter und die vielen warmen Frühlingstage – ihrer Zeit voraus wäre.

 

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