Beste Freunde: meine Kröten und ich

Sie kommen jedes Jahr pünktlich Ende März zu Besuch, meine Kröten. Ich liebe sie. Unsere Beziehung begann allerdings nicht ganz so liebevoll. Die Gedanken im ersten Jahr ihres Einzugs in den Garten waren gar nicht freundlich. Zu meinem Schutz muss ich gleich erklären wie ahnungslos ich damals war. Denn die neuen Mitbewohner identifizierte ich zunächst als Frösche und damit begann die negative Gedankenkaskade: unendliche Vermehrung, lautes Quaken, Probleme mit den Nachbarn usw. Also stellte ich Überlegungen an wie ich diese vermeintlichen Frösche übersiedeln könnte. Töten kam für mich nie in Frage. Aber eh ich mich versah, schwammen große Schwärme von Kaulquappen und meine Not wurde nur größer. Was macht der moderne Mensch um sich zu informieren? Er googelt. Und bei etwas differenzierter Betrachtung stellte sich schnell heraus, dass meine neuen Mitbewohner nicht Frösche, sondern Kröten sind. Nachsatz: die nicht quaken und obendrein sehr standorttreu sind. Das kann ich nun aus Erfahrung nur bestätigen. Jedes Jahr kommen sie wie aus dem Nichts um im Teich ziemlich cool abzuhängen. Ich beobachte sie gerne, sie bringen mich oft zum Lachen und auch Hexe Mara (eigentlich ein Hund) findet sie auch äußert unterhaltsam: Kröten im Teich sind besser als Kino.

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